Ein Kommentar in der heutigen HAZ hat mich ehrlich schockiert.

6. Januar 2026

Ein Kommentar in der heutigen HAZ hat mich ehrlich schockiert.

Straftaten als normalen Teil von Entwicklung zu bezeichnen, ist nicht haltbar.

Ausprobieren und Grenztests gehören dazu- aber wir reden in einem immer größer werdenden Anteil der Fälle nicht mehr vom geklauten Lolli als vermeintliche Mutprobe, sondern von Straftaten wie Messerangriffe, Bedrohung oder Bandendiebstahl.

Die Mehrheit der 14- bis 21-Jährigen bleibt straffrei- Kriminalität ist kein Normalzustand.

Jugendliche heute führen ein größtenteils selbstbestimmtes Leben – online, eigenständig unterwegs und oft früh erwachsen in ihren Entscheidungen. Deswegen ist es sinnvoll, minderjährige Täter gemeinsam mit ihren Eltern Verantwortung übernehmen zu lassen, ergänzt durch verbindliche sozialpädagogische und familienbegleitende Unterstützung.

Genauso wichtig ist eine ehrliche Debatte über die Strafmündigkeit, da Betroffene teils kalkulieren, wie weit sie diese Grenze ausspielen können.

Klar muss sein: Jede Handlung hat Folgen.

Quelle: HAZ 05.01.2026