Ein ganz Großer verlässt die Bühne – und irgendwie fühlt es sich an wie das Ende einer Ära.
Gestern Abend wurde Klaus-Peter Grote offiziell als Kreisbrandmeister des Landkreises Schaumburg verabschiedet. Und was soll ich sagen? Wenn über 300 Gäste aus Politik, Verwaltung und Feuerwehr beim Großen Zapfenstreich im Sägewerk Lauenau stehen, applaudieren – und man spürt, dass da mehr als nur ein Amt verabschiedet wird – dann weiß man: Hier geht jemand, der Spuren hinterlässt.
22 Jahre voller Verantwortung, Haltung und Herzblut. 22 Jahre, in denen Klaus-Peter Grote Sicherheit nicht nur organisiert, sondern gelebt hat. Leadership mit Klarheit. Entscheidungen mit Rückgrat. Und Menschlichkeit, die nie zu kurz kam.
In den Grußworten ging es um Dankbarkeit, Mut und Verpflichtung – aber vor allem um diese leise, verlässliche Präsenz, die man oft erst dann wirklich begreift, wenn sie fehlt. Die Musik vom Musikzug Möllenbeck, dem Spielmannszug Ahnsen und den Bückeburger Jägern hat all das getragen – Gänsehautmoment inklusive.
Lieber Klaus-Peter:
Ich erinnere mich an dich als Leader, der Orientierung gab.
Als Freund, der zuhörte. Und als jemand, der selbst im größten Chaos noch einen klaren Kopf – und eine Lösung – hatte.
Ich kenne Klaus-Peter seit 25 Jahren. Ich verabschiede hier also nicht nur einen Kreisbrandmeister … wir „feiern“ quasi auch unsere Silberhochzeit. ![]()
Und mit einem liebevollen Augenzwinkern: Die Kontrolle über dich behalte ich natürlich trotzdem. Schließlich kenne ich deine Frau über das DRK. ![]()
Von Herzen danke für alles, was du für Schaumburg und die Feuerwehrfamilie getan hast. Du bleibst ein Großer!
Gleichzeitig gratuliere ich Joachim Muth herzlich zur Ernennung zum neuen Kreisbrandmeister und wünsche ihm sowie allen weiteren Funktionsträgern viel Erfolg, kluge Entscheidungen und eine starke Gemeinschaft an ihrer Seite.


